Hochwertiges Handwerk mit Tradition

Die Sauer GmbH plant und setzt Natursteinprojekte im Wohnbereichen, Bädern und an Küchen um. Daneben restaurieren und reinigen wir historische Skulpturen und andere Steinobjekte, insbesondere auch im Umfeld von Kirchen. Zusätzlich fertigen wir individuelle Grabmale an.

Jean Sauer machte sich 1918 als Bildhauer selbstständig und legte damit den Grundstein für das heutige Unternehmen, die Sauer GmbH.

Während die der Aufräumarbeiten der Nachkriegszeit in seiner zerstörten Heimatstadt Mainz erweiterte der Bildhauer sein Aufgabengebiet um die Restaurierung und den Wiederaufbau von Gebäuden. Zu dieser Zeit trat auch sein zum Steinmetzmeister ausgebildeter Sohn Paul Sauer, in den väterlichen Betrieb ein.

Dem Bauen, der Restaurierung und der Kunst verpflichtet entwickelte er den Betrieb zu einer überregional bekannten Institution.

In dieser Tradition übernahm im Jahr 2003 der Dipl. Bildhauer, Steinmetz und Restaurator im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk, Ulrich Schulz, die Geschäftsführung des Unternehmens.

Seine Arbeit wird unterstützt und begleitet von derzeit 45 Bildhauern, Steinmetzmeistern, Steinmetzen, Lehrlingen und kaufmännischen Mitarbeitern.

In der Zeit der letzten Dekaden veränderte sich das Steinmetzhandwerk sehr und leitete ein Umdenken ein.

Die Internationalisierung des Steinmarktes, der den Zugang zu neuen Einkaufsmärkten vereinfachte, veränderte das Einkaufs- und Planungsverhalten der bisherigen Kundschaft und Architekten.

Der Fertigung im asiatischem Raum und die Verfügbarkeit von günstigen Steinprodukten mußte mit Eigenmanufaktur und Termintreue begegnet werden.

Die Produktion von hochwertigen Steinprodukten und Bauteilen bei kurzfristigen Lieferzeiten war der Schlüssel zum erfolgreichem Aufbau einer Fertigung in der Firma Sauer, die die Fertigungstiefe vom Block bis zur filigranen Handarbeit umfasst.

CNC-Technik unterstützt die 5- und 6-Achs-Maschinen umfassend, um in der Restaurierung Profile und Maßwerke zu fertigen oder im Innenausbau in Dünnsteintechnik zu arbeiten oder filigrane Intarsienarbeit mit höchster Präzision umzusetzen.

Der Aufbau einer leistungsfähigen Produktion ging mit dem Umzug von der Innenstadtlage in Mainz nach Budenheim einher.

Auf einem rd. 6000 qm großem Grundstück in der Hechtenkaute 20 in Budenheim sind nun ausreichend Möglichkeiten verfügbar sich der zukünftigen Branchenentwickelung zu stellen.

Neben der Fertigung wurde auch ein weiterer Schwerpunkt im Bereich der Mauerwerkssanierung und dem Umgang mit historischen Mörteln gesetzt.

Mit dem Unterhalt der Archäologischen Bestände und Ausgrabungen der Antonyhütte in Oberhausen und Xanten hat sich das Engagement entwickelt, sich auch den regionalen römischen bis mittelalterlichen Mauerwerksbeständen zu widmen.

2017 begannen die Arbeiten zur Restaurierung und Rekonstruktion im Archäologischem Garten Frankfurt und die Restaurierung der Aquäduktsteine in Mainz.

Der Innenausbau legt den Fokus auf hochwertige Bäder, der Wunsch luxuriöse Küchen im Wohnraum mit Boden- und Wandbekleidungen zu realisieren bestrebt Architekten und Kunden sich von uns bei der Auswahl der Steine unterstützen zu lassen.

Der technischen Umsetzung über aufwändige Abdichtungssysteme und Integration von technischem Equipment in Wohn- und Küchenbereich bieten wir durch Fachkenntnis und den vorhandenen Produktionsanlagen umfassende Lösungen an.

Nach wie vor begleiten wir das Handwerk in seiner Vielfalt mit großem Interesse und Engagement.

Trotz Spezialisierung der Arbeitsfelder in unserem Unternehmen befruchten sich die Arbeitsschwerpunkte gegenseitig.

Vielfalt inspiriert den anspruchsvollen Handwerker und bietet ihm Herausforderungen und Freude.

In dieser Tradition gegründet ist das Unternehmen im Jahr 2018

100 Jahre alt – steinalt.

100 Jahre- Firmengeschichte der Firma Sauer

Erneuern - Erhalten - Bewahren

Nach seiner Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg gründete der gelernte Stuckateur und Bildhauermeister Jean Sauer (1891-1964) 1918 sein Unternehmen in einer angemieteten Werkstatt in der Mainzer Heringsbrunnengasse. Die bald in Mainz und Rheinhessen errichteten Kriegsdenkmäler erlaubten ihm schon ein Jahr später die Anstellung zweier Gesellen. Die denkmalpflegerischen Aufträge ließen im Goldenen Mainz nicht lange auf sich warten. In dieser Zeit bestand die überwiegende Arbeit der Steinmetze in der Abformung vieler Fassadenstücke aus Sandstein, die dann durch deutlich preiswerteren Kunststein ersetzt wurden. Nach 1923 gab es viele Aufträge auswärtiger Museen... weiterlesen