Restaurieren

Die Restaurierung oder Konservierung von Denkmälern und steineren Bauten sollte fachgerecht geplant und ausgeführt werden.

Steine erfahren an ihrem Einbauort je nach Verwendung und Belastung Abnutzungen oder auch einen substanziellen Verfall. Oft ist ein Verlust der Gesteinsbindung oder steinspezifische Ermüdungserscheinungen Grund für eine Schadensausbildungen.

Die Bedeutung des Bauwerks oder Denkmals und die Ausführungsqualität oder auch das Zeitzeugnis geben Anlass in welcher Art der Steinmetz zu handeln hat, um das Bauteil zu konservieren, restaurieren, auszutaschen oder ein Kombination der Verfahren anzuwenden.

Gerne stehen wir Ihnen für die Erarbeitung eines Restaurierungskonzeptes Ihres Denkmals oder Gebäudes zur Verfügung.

Als Restauratoren sind wir schwerpunktmäßig im weiteren Umkreis folgender Orte für Sie tätig:

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St. Johanniskirche Mainz

Verpressen der Rollschichten eines römischen Estrichs in der Kirche St. Johannis in Mainz im Rammlanzenverfahren

In Zusammenarbeit mit der Firma Desoi wurden von unseren Restauratoren in Mainz Rammlanzen in vorher eingebrachte Bohrungen gesetzt.

Durch dieses Verfahren konnten verschiedene Hohlraumebenen erschlossen werden.

Über eine Verpressmaschine der Firma Desoi konnte der NHLV-G der Firma Tubag, zielgerichtet über die Lanzen, in die Hohlräume unterhalb des Pfeilers geleitet werden.

Gruft Ernst

Die Gruft Ernst wurde auf dem Hauptfriedhof in Mainz ist in Form einer Miniatur-Kuppelbasilika in Anlehung an den byzantinischen Baustil im Jahr 1875 für das Ehepaar Ernst erbaut.

Der achteckige Zentralraum wird vierseitig symmetrisch von rechteckigen Apsidien begrenzt. Die Vorbauten sind mit ihren Spitzgiebeln nur in der Außenansicht wahrnehmbar.

Bekrönt wird das Bauwerk duch eine zweiteilige Steinkuppel, die auf einem vierteiligem Tambour aufgesetzt wurde. Die Kuppel wird verschlossen durch eine eingesetzte Laterne.

Wegen des schlechten Erhaltungszustandes der Backstein mußte die gesamte Gruftenanlage von unseren Restauratoren in Mainz abgebaut werden.

Alle Bauteie wurden gereinigt und restauriert und das Mauerwerk originalgetreu wieder aufgemauert.

Die Besonderheit bei diesem Bauwerk ist neben der filigranen Konstuktion der Wiederaufbau der Pententifkuppel und die Ringverankerung der Bauteile in den aufgehenden Kuppelbauteilen.

Quelle: Institut für Baustoffuntersuchung und Sanierungsplanung /A. Markert/2017

Römersteine Mainz

Die Römersteine sind Reste einer römischen Wasserleitung (Aquädukt) in der Nähe des zum Mainzer Stadtteil Bretzenheim gehörenden Zahlbach.

Die heute noch gut sichtbaren Überreste des Aquäduktes sind die so genannten Römersteine im Zahlbachtal in Mainz. Dort überspannte das Aquädukt in zweireihiger Bogenkonstruktion und mit bis zu 25 m Höhe einen Talgrund mit dem Wildgraben genannten Bach. Sichtbar sind die Überreste von 69 Pfeilern aus römischem Zement, bei einigen wenigen Pfeilern sind Stücke der Ummantelung in situ erhalten.

Dieses Jahr restaurieren wir die Römersteine Nr. 26 und 39.